Archiv für die Kategorie „Methoden“

LiveCompare im Change- & Transport- Management

Montag, 17. Mai 2010

Ich möchte heute die Möglichkeiten der Nutzung von LiveCompare im SAP-Change- & Transpor- Management beleuchten.

Die typischen Herausforderungen beim Transportieren sind:

  • fehlerfrei transportieren
  • pro-aktive Qualitätssicherung
  • potentielle Gefahren frühzeitig erkennen
  • den Überblick behalten

Das alles in einem Umfeld immer komplexer werdender Landschaften, rascheren Releasezyklen, einzuhaltender Compliance-Rules und Dokumentationsanforderungen. (mehr…)

SAP Support Package bzw. SAP Enhancement Pack 4 Impact Analyse

Mittwoch, 10. Februar 2010

SAP hat die empfohlene Vorgangsweise zum Einspielen von SPs in Verbindung mit EHPs defakto der Methode beim Upgrade angeglichen. D.h. es wird nun routinemäßig eine Projektlandschaft neben die Produktivlandschaft gesetzt.
Dieser Umstand ermöglicht es mittels LiveCompare qualitativ höherwertige Analysen aus dem Upgrade-Szenario zu erstellen. (mehr…)

SAP ChaRM - Was ich nicht verstehe …..

Montag, 9. November 2009

Warum entscheidet man sich ein Tool einzuführen, das in der Einführung und im Betrieb wesentlich höhere Kosten verursacht als ein Konkurrenzprodukt?
Warum wird vielerorts die Konkurrenz nichtmal mitevaluiert?

Hat jemand Antworten für mich? Bitte an: f.mosonyi@spp.at

SAP Business Process Change Analyzer

Montag, 23. März 2009

Vergangenen Donnerstag konnte ich im Rahmen einer DSAG Veranstaltung einer einstündigen Präsentation mit Live-Demo zum Thema Business Process Change Analyzer lauschen. Das Tool ist ja brandneu, und im SAP SolutionManager Enterprise Edition enthalten. (mehr…)

LiveCompare UseCase I: SAP Verwendungs- Analyse

Freitag, 22. August 2008

Welche Prozesse laufen im SAP System? Was wird am häufigsten genutzt? Welche Eigenentwicklungen werden verwendet? Wie sieht die Nutzungverteilung zwischen Abteilungen und/oder Unternehmen aus? Welche Systeme greifen von außen auf das System zu?

Diese Fragen stellen einen Ausschnitt der Fragen dar, die täglich von IT-Managern gestellt werden. Die Fragen entstehen durch unterschiedliche Anforderungen. 

Zum Beispiel der Anforderung, die Kosten des Systems nach der tatsächlichen Nutzung auf die Kunden zu verteilen. Dies wird insbesondere dann zur Herausforderung, wenn sich rechtlich geteilte Geschäftsbereiche einen SAP Mandanten teilen.

Eine andere Aufgabe ist die Vorbereitung von Lebenszyklus Events. Wie zum Beispiel Upgrades, Roll Outs, Support Packages, Konsolidierungen, Systemoptimierungen oder die Herauslösung einzelner Mandanten bzw. Buchungskreise. Hier gilt es u.a. zu wissen welche Prozesse genutzt sind, welche Eigenentwicklungen gebraucht bzw. nicht mehr gebraucht werden.

Ein großer deutscher Industriekunde meinte „die Analyse stellt den zentralen Teil in unserem kommenden China-Projekt dar“.

Die oben genannten Szenarien sind nur ein Teilausschnitt aus möglichen Fragen deren Antwort wir mit dem Werkzeug geben können.

Die Daten werden absolut sensitiv gehandhabt und nur in verdichteter Form in den Reports ausgegeben. Diese Verdichtung kann wahlweise nach Unternehmens-Zugehörigkeit oder Abteilung erfolgen (weitere Merkmale sind möglich).

Dies ist eine Möglichkeit LiveCompare regelmäßig einzusetzen. Der erwähnte Kunde holt sich einmal pro Monat seine Nutzungsstatistiken pro Land und Abteilung ab, bzw. diese werden Cron-Job gesteuert erzeugt.

Software Archeologie, oder wie Ihr SAP-Release Wechsel ein Erfolg wird

Montag, 19. Mai 2008

16tes Jahrhundert. Ein einsamer Archäologe steht vor einem Feld. Wo soll er zu graben beginnen? Er hat noch ein paar Jahre, die ihm das Leben noch gelassen hat und er kennt China nur aus Erzählungen, kann also das Chinesenprinzip nicht anwenden. Er denk also nach, denkt nach, wo seiner Erfahrung nach die größte Chance auf „die Entdeckung“ begraben ist. Da, ein Baum, zum wachsen benötigt er Nährstoffe, darunter , oder nahe daran wird etwas zu finden sein. Ja, das sagt ihm seine Erfahrung.
Also beginnt er dort zu graben. Er findet etwas. Er findet ein kleines Haus einer verhältnismäßig armen Familie. Er ist enttäuscht und gräbt nicht weiter.
200 Jahre später wird dann mit den eigentlichen Ausgrabungen begonnen. Die Stadt gilt als die wichtigste Informationenquelle über das Leben in der Antike.

SAP

Wer mich kennt, kennt meinen zu Übertreibungen neigenden Stil. Wie läuft ein klassisches SAP-Projekt? Ein Release-Upgrade zum Beispiel. Doch nicht viel anders als beim glücklosen Archeologen. Am Anfang weiß man oft sehr wenig über das System. Alles ist verschüttet. Wie plant man nun den Release-Wechsel, auf Basis welcher Informationen werden Schätzungen abgegeben? Was passiert dann im Projekt? Wenn man Glück hat, dann besitzen die beteiligten Berater ausreichende Kenntnisse über das System und die darauf implementierten Prozesse. Wenn nicht, kommt es wie fast üblich, zu Projekt-Überschreitungen auf der Zeit- und auf der Budget-Achse. Dazu kommt meist noch ein massives Qualitätsproblem, da wichtige Phasen, nämlich das Testen und die Ausbildung der End-User zugunsten der Implementierung gekürzt werden. Dies wiederum beeinträchtigt die dritte Achse, nämlich die Akzeptanz.

Ausweg

Klassische SAP-Projekte wie Upgrades, werden nach dem Wasserfallmodell geplant. Jedoch wird ein wichtiger Aspekt, bzw. Schritt der Methode sträflich vernachlässigt. Die Anforderungsanalyse, auch Gap-Analyse genannt, oder anders ausgedrückt in der Frage „Was hat SAP am FÜR UNS relevanten Standard geändert?“. Eine relativ einfache Frage, die im SAP Umfeld, wenn man das Ziel verfolgt sie umfassend zu beantworten, schnell zur Anwendung des Chinesen-Prinzips führt.
Einzige Lösung ist also eine Automatisierung des „Problems“ der Analyse. Wie kommt man schnell zu der gewünschten Information, in möglichst hoher Qualität und möglichst umfänglich?
Es gibt hier viele Anbieter von Analyse Werkzeugen, beginnend bei SAP-Consulting über RBE bis hin zu IntelliCorp. Jedes dieser Werkzeuge hat einen ganz bestimmten Schwerpunkt und damit auch dort seine Stärken.

Die umfassendste Antwort am Markt hat zurzeit IntelliCorp. Deren Assessor Template for SAP-Upgrades bietet eine ganze Reihe von vollautomatisierten Analyse-Workflows. Damit ist es möglich binnen weniger Tage (im Schnitt 3) umfassendes Material zur detaillierten Planung des Upgrade-Projektes zu erhalten. Ganz nebenbei dient das Ergebnis dann auch schon als Arbeitsunterlage für das Implementierungsteam. Durch seine enorme Flexibilität lässt sich das Werkzeug für alle SAP-Ausprägungen anwenden. Das sind sämtliche Industrielösungen, die Einbindung der Software von Drittanbietern oder eigene Namespaces in der Workbench.

SAP SupportPackages: Gezieltes Testen von SAP-Prozessen durch automatisierte Risiko- und Impact- Analyse

Freitag, 11. April 2008

Die Ausgangsbasis: Das Einspielen von SAP-SupportPacks bereitet immer Kopfzerbrechen. Welche Teile der genutzten Prozesse sind betroffen? Was muss getestet werden? Wieviele Resourcen sind nötig? Welche Eigenentwicklungen sind betroffen? Dies ist nur ein Ausschnitt der Fragen, die man im Normalfall nicht beantworten kann. All dies führt dann in der Praxis zur Entscheidung “Alles” zu testen.

Die Erfahrung
Im Zuge meiner Tätigkeit komme ich mit vielen SAP-Kunden zusammen und stelle dann u.a. folgende Fragen: Was bedeutet “alles testen”. Alle Prozesse? Alle genutzten Teile im System? Wer hat denn eine Liste davon? Eine der häufigsten Antworten auf diese Fragen ist ?Unsere Keyuser wissen das schon?. Etwas überzeichnet ausgedrückt läuft die Qualitätssicherung dann so ab: die Basis spielt die Packages am Test-System ein, sendet daraufhin Montagmorgen ein e-mail an alle Key-User mit der Bitte zu testen und dem Zusatz “sollten wir bis Freitag Mittag nichts hören, dann gehen wir davon aus, es wurden keinerlei Fehler gefunden und gehen live”. Wir wissen wozu dieses Vorgehen führt.

Die Zukunft
Als moderne IT ist man Dienstleister innerhalb des Unternehmens. Ist es zulässig, die Qualitätssicherung ganz zum Kunden auszulagern, also allein dem Keyuser zu überlassen, ohne den Prozess der QS in der Hand zu haben, ohne diesen messen zu können? Auch schauen immer mehr Wirtschaftsprüfer und Auditoren auf diesen Prozess und dessen Dokumentation. Aber wie lässt sich der Change-Management Prozess kostengünstig und ohne große Reibungsverluste implementieren. Können eventuell sogar Einsparungen aufgezeigt werden?

Eine Lösung
Der Weg den wir gehen, besteht aus 2 Hauptkomponenten:
1. schrittweise Einführung: Den Kunden dort abholen wo er steht, und in kleinen Schritten, die auch immer schon einen sichtbaren Mehrwert bringen, den QS-Prozess erweitern.
2. Automatisierung. Hier ist nicht (nur) die Automatisierung von Testfällen gemeint, sondern der gesamte Change-Management Prozess.

Von der Auswahl der einzuspielenden Pakete, über die Impact-Analyse bis hin zur Generierung der durchzuführenden Testfälle. Entscheidend ist immer den gesamten Prozess im Auge zu behalten. Auch bei kleinen Schritten, beispielsweise der Einführung einer Impact- und Risikoanalyse, ist immer zu bedenken, dass diese irgendwo stattfinden muss und dass die Ergebnisse verwendet werden. All dies muss immer durch begleitende Maßnahmen gemonitored werden (vgl. auch ITIL).

Für die Risiko- und Impact- Analyse gibt es zur Zeit mehrere Tools am Markt. IntelliCorp’s LiveCompare mit dem Assessor SupportPack Template hat sich als die flexibelste Lösung herausgestellt, da damit eine nahtlose Integration sowohl in SAP als auch in Test-Werkzeuge wie die HP-Toolsuite, der SAP-Solution Manager oder andere.

Dieser blog ist auch bei unserem Partner beteo erschienen und dort auch auf englisch abrufbar.